Eos 1845

Biographie

Zur Person

30 Jahre, verheiratet, 1 Kind

Arbeit | Public Affairs für ein Telekommunikationsunternehmen

Master | Kommunikationswissenschaften und Management

Bachelor | Wirtschaftsinformatik

Berufsausbildung | Elektroniker für Automatisierungstechnik

Geboren im Januar 1989

Geboren im Januar 1989 in Waren (Müritz). Als jüngstes von vier Geschwistern läuft vieles von alleine und die Schwierigkeiten des Mauerfalls sowie des Systemwechsels gingen an mir vorbei. Da meine Mutter sich zu dieser Zeit eine berufliche Existenz als Ärztin auf dem Dorf aufbaute, kümmerte unser Vater sich größtenteils um uns und unterstützte unsere Mutter wo es nur ging. Heutzutage nennt man das „modernes Rollenbild“, für uns war es normal.

Groß geworden in der Mecklenburger Seenplatte

Wie wichtig es ist, KiTa, Grundschule und Hort in der Nähe zu haben, lerne ich erst jetzt als Vater zu schätzen. Als Kind war es für mich normal, dass zu Grundschulzeiten alles nur fünf Minuten Fußweg voneinander entfernt war. Ein paar Jahr später wurde der Mopedführerschein relevant. Gut, dass wir noch die alte rote Schwalbe in der Garage stehen hatten und man damit von Dorf zu Dorf und vor allem von See zu See fahren konnte. Die 25 Kilometer zum Gymnasium ging es zuerst mit dem Bus und mit 18 Jahren dann immer öfter mit dem Auto.

Schule und Ausbildung

Von 1995 bis 1999 besuche ich die Verbundene Grund-, Haupt- und Realschule „Frederic-Juliot-Curie“ in Rosenow. Anschließend wechselte ich auf das Gymnasium Malchin, auf dem ich 2008 Abitur machte. Da ich nicht wusste, wie es weitergehen sollte, entschloss ich mich zu einer Berufsausbildung zum Elektroniker für Automatisierungstechnik. Meine Ausbildungsstätte war in Dargun und meine Berufsschule in Rostock. Vor allem die Sommer an der Ostsee und in der "KTV" haben die Zeit sehr schön gemacht.

Fußball

So lange ich denken kann, hatte ich einen Ball am Fuß. Mein erster Verein war der SV 46 Rosenow e.V.. Dort war ich lange Zeit der jüngste Spieler und musste mich bei den großen Jungs durchsetzen. Mit 15 Jahren wechselte ich über das DFB-Stützpunkttraining zum FSV 1919 Malchin e.V.. Dort spielte ich bis zum meinem Umzug nach Dresden. In der letzten Saison durfte ich den Aufstieg in die Landesklasse feiern und mehrfach in der Verbandsliga spielen.

Meine Ankunft in Dresden

Als ich nach Dresden kam, kannte ich hier niemanden. Wirklich NIEMANDEN! Eine Erfahrung, die ich jedem nur empfehlen kann. Man muss seine Komfortzone verlassen, auf fremde Menschen zugehen und lernt dabei auch ganz viel über sich selbst. Durch Sport, Studium und Politik hatte sich das mit "Wirklich NIEMANDEN" aber auch sehr schnell erledigt und viele Freundschaften aus dieser Zeit sind heute sehr eng.

Der Zufall wollte es, dass ich in die Neustadt zog. Schließlich lag die Alaunstraße genau in der Mitte zwischen Arbeitsstätte und Berufsakademie, war gut angebunden, hatte sowohl den Alaunpark als auch die Dresdner Heide in der Nähe und es gab einige Möglichkeiten, die Abende zu gestalten.

Studium und Arbeit

Studium und Arbeit lassen sich bei mir nur schwer voneinander trennen. Meinen Bachelor in Wirtschaftsinformatik habe ich von 2011 bis 2014 als dualen Studiengang absolviert. Dafür habe ich in einem mittelständischen Dresdner Softwareunternehmen in der Neustadt gearbeitet und an der Berufsakademie in der Johannstadt studiert.

Leider konnte ich mit meinem Studienabschluss der Berufsakademie nicht direkt ein Masterstudium an einer der Dresdner Hochschulen anschließen. So ergab es sich, dass ich nach der sächsischen Landtagswahl 2014 für einen jungen Abgeordneten das Landtagsbüro leitete und nebenbei berufsbegleitend in Berlin meinen Master in Kommunikationswissenschaften und Management erfolgreich absolvierte. Eine intensive Zeit mit vielen interessanten Einsichten in die Welt der Politik, des Journalismus, der Agenturen, der Konzerne und der Startups.

Nach zwei Jahren im Sächsischen Landtag ging ich für ein Jahr nach Berlin und wurde vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 zum Wochenendpendler. In der CDU-Bundesgeschäftsstelle arbeitete ich als Kampagnenreferent und war direkter Ansprechpartner für alle ostdeutschen Direktkandidaten und deren Teams. Neben vielen wunderbaren Erfahrungen und der Arbeit in einem starken Team bleiben mir auch die kompromisslose Ignoranz und der stumpfe Hass vieler Anhänger rechtspopulistischer Parteien aus dieser Zeit in Erinnerung.

Schritt für Schritt in die Politik

Bereits in Mecklenburg-Vorpommern trat ich in die Junge Union ein, zog aber kurz darauf nach Dresden. Hier gab es damals und gibt es immer noch einen verhältnismäßig großen und aktiven JU-Kreisverband, in dem ich mich schnell gut aufgehoben fand und gerne mitarbeitete.

Für die Kommunalwahl 2014 hatten wir ein eigenes Kommunalwahlprogramm erarbeitet und bereits damals hatte ich für mich den Schwerpunkt auf moderne Mobilität gelegt. Nur Wahlprogramme erarbeiten und dann nicht mitbestimmen können ist aber Mist.

Deshalb hatten wir in der Folgezeit darauf geachtet, unsere Ideen gezielt einzubringen und sie sowohl in der Partei als auch im Landesparlament durchzusetzen. Mein persönlicher Schwerpunkt lag dabei auf Digitaler Bildung, Digitaler Infrastruktur, der Förderung der Kultur und Kreativwirtschaft und dem Stärken der Unternehmer- und Startup-Kultur. In dieser Zeit konnten wir einige Projekte anstoßen, begleiten und vor allem: umsetzen!

Familie und Freunde

Seit einigen Jahren lebe ich in einer Ehe, die so zur Zeit meiner Geburt noch sehr unwahrscheinlich war. Meine Frau aus "dem Westen" und ich aus der ehemaligen DDR. Ich bin sehr dankbar dafür und freue mich sehr, dass es heutzutage sowohl für Beziehungen als auch für Freundschaften nichts besonderes mehr ist.

Eos 1709